Schuhe · Onlineshop · Zentralschweiz

Google Ads · Shopping

Schuhe Blaettler: Ein Schuhgeschäft rechnet online mit.

Resultat

5.5

Franken Umsatz pro Werbefranken

Juni bis Oktober 2025, Google-Ads-Attribution: CHF 22'861 Umsatz aus CHF 4'119 Werbebudget. Gewinnschwelle für diesen Shop: 4.

Zeitraum
Anzeigen von Juni bis Oktober 2025
Kostenbasis
CHF 4'119 Werbebudget über fünf Monate, direkt an Google. Honorar separat.
Limitation
Zählt nur Käufe, die Google einer Anzeige zuordnet. Retouren nicht abgezogen. Der gesamte Shop-Umsatz lag im Juli 2025 bei CHF 17'065, neunmal das Werbebudget des Monats.
  • Google Ads
  • Google Shopping
  • Performance Max
  • GA4

Ähnliche Ausgangslage? 30 Minuten mit Jeremy klären

E-Commerce-Case · Beweisschema

Was diese Zahl bedeutet. Und wie sie gemessen ist.

Definition
Conversion-Wert laut Google Ads (Kaufereignisse aus GA4, Google-Attribution), geteilt durch die Werbekosten im selben Zeitraum.
Belegart
Externer Kundencase · E-Commerce
Google-Ads-Kampagnenbericht Juni bis Oktober 2025 (Kosten, Conversions, Conversion-Wert pro Monat), GA4-E-Commerce-Report Januar 2025 bis März 2026.
Datenquelle
GA4-Property des Shops, Google-Ads-Konto, Shopify-Bestellungen als Gegenprobe.

Die Gewinnschwelle lag bei 4. Über die ganze Kampagne kamen 5.5 heraus, im Juli 6.2. Das ist Gewinn, nicht ein einzelner Bestwert.

Ausgangslage

Ein Laden, den in Stans jeder kennt. Online kannte ihn niemand.

Schuhe Blaettler verkauft seit 1909 Schuhe, heute in fünfter Generation und in drei Läden in Stans, Sarnen und Wolhusen. Dazu ein Onlineshop auf Shopify mit Damen-, Herren- und Kinderschuhen, der lief, aber online kaum gefunden wurde: Wer den Namen kannte, bestellte. Wer nach Schuhen suchte, kam nicht bis Stans.

Im Februar 2025 lag eine Offerte auf dem Tisch: Google und Meta zusammen, rund CHF 30'000 im ersten Jahr, ohne dass ein Konto oder eine Kampagne existierte. Jonas Blaettler hat sie uns weitergeleitet und gefragt, was wir davon halten.

Aufgabe

Beweisen, dass ein regionaler Schuhladen online mit tausend Franken im Monat rechnet.

Der Ansatz

Erst die Marge, dann die Kampagne.

  1. Rechnung pro Paar, bevor ein Franken läuft.

    Mit Jonas haben wir durchgerechnet, was ein verkauftes Paar wirklich einbringt: Marge 2.5, Versand CHF 9.50, Retourenquote 20 Prozent. Übrig bleiben rund CHF 25 pro hundert Franken Umsatz. Daraus folgt die Grenze: Unter vier Franken Umsatz pro Werbefranken verliert der Shop Geld, darüber verdient er. Diese Zahl hat jede Entscheidung danach bestimmt.

  2. Zwei Shopping-Kampagnen statt einer.

    Produktfeed aus Shopify ins Merchant Center, GA4 mit Kaufereignissen, dann zwei Performance-Max-Kampagnen: eine für die Bestseller mit dem grössten Budget, eine für das restliche Sortiment. Dazu Suchkampagnen auf den eigenen Namen, auf generische Begriffe wie Wanderschuhe und auf Mitbewerber. Kein Meta, kein Setup für CHF 30'000.

  3. Wöchentlich steuern, monatlich Zahlen an Jonas.

    Budget zu den Produkten, die verkaufen. Retouren in der Bewertung mitgerechnet, nicht nur Bestellungen. Die Sommersaison mitgenommen. Jeden Monat eine kurze Aufstellung an Jonas: Bestellungen, Retouren, Umsatz pro Werbefranken.

Rechnung pro verkauftem Paar

Schema
  1. VerkaufspreisCHF 100
  2. Bruttomarge (Faktor 2.5)CHF 60
  3. Versand, Verpackung, Retourenrund CHF 35
  4. Bleibt für Werbung und Gewinnrund CHF 25
  • Gewinnschwelle: 4 Franken Umsatz pro Werbefranken
  • Kampagne gesamt: 5.5, Juli: 6.2
  • Shop-Umsatz im Juli: neunmal das Werbebudget
Die Rechnung stammt aus dem Mailwechsel mit Jonas Blaettler vom 30. Juni und 1. Juli 2025. Zahlen gerundet.

Einordnung

Was hinter dem Resultat steckt.

Im Juli 2025 kamen 7'730 Nutzer in den Shop, 135 davon haben bestellt, im Schnitt für CHF 134. Zusammen CHF 17'065 Umsatz in einem Monat, bei CHF 1'886 Werbebudget. Ohne Anzeigen liegt der Shop bei rund CHF 3'500 im Monat, mit Anzeigen lag der Juli beim Fünffachen.

5.5 Franken Umsatz pro Werbefranken
Juni bis Oktober 2025, Google-Attribution
Juni bis Oktober 2025
Anzeigen aktiv, fünf Monate
Google Shopping, Performance Max, Suche
Aufbau, Feed, Tracking, wöchentliche Steuerung

Was wir daraus mitnehmen.

Der Sommer hat gezeigt, was der Shop kann: fünf Monate über der Gewinnschwelle, im Juli das Fünffache eines Monats ohne Anzeigen. Der nächste Schritt ist ein Budget, das zur Rechnung des Ladens passt: so viel, dass die Saison voll mitgenommen wird, und so dosiert, dass Löhne und Mieten nie zur Diskussion stehen. Kampagnen, Produktfeed und Tracking stehen bereit. Der Wiedereinstieg braucht Tage, keinen Neuaufbau.

Jonas Blaettler

«Jeremy hat zuerst mit uns gerechnet, was ein verkauftes Paar wirklich einbringt. Erst danach lief Werbung. So hat es sich für uns gerechnet.»

Jonas Blaettler Schuhe Blaettler AG, Stans

Weitere Cases

Weitere Beweise.

Alle Cases ansehen
  • Case Study: Maréchaux Elektro

    Elektro- & Gebäudetechnik · Zentralschweiz

    Maréchaux Elektro

    CHF35

    pro qualifizierte Anfrage

    Regionale Kampagnen für vier Standorte, seit Oktober 2023. Anfragen zu einem Preis, der sich Woche für Woche rechnet.

    Zeitraum: Seit Oktober 2023, laufend

  • Case Study: ECHOJAZZ

    Akustikpaneele · B2B

    ECHOJAZZ

    CHF25 bis 40

    pro Muster-Anfrage

    Akustikpaneele mit monatelangem Kaufzyklus: zwei Anfrage-Stufen, vom Muster bis zum Konfigurator, jede Interaktion gemessen.

    Zeitraum: Stand Frühjahr/Sommer 2026

  • Case Study: IG Arbeit

    Soziale Institution · Zentralschweiz

    IG Arbeit

    CHF27

    pro qualifizierter Anfrage

    Generische Kampagnen und Local Services Ads, Brand-Suchen ausgeschlossen; jeder Franken wird über Analytics und Looker Studio einer Quelle zugeordnet.

    Zeitraum: Werbung seit Mai 2026

Für Ihren Betrieb

Sie führen ebenfalls ein Ladengeschäft mit Onlineshop?

Der kostenlose Zone-Check stellt ChatGPT und Gemini die Kauffragen Ihrer Branche und zeigt in rund 90 Sekunden, ob Ihr Betrieb genannt wird und wer sonst. Domain eingeben, Ergebnis lesen.

Direkt mit dem Verantwortlichen

Klären Sie die Passung direkt mit Jeremy.

30 Minuten für Ausgangslage, Ziel und Rahmen. Danach wissen Sie, welcher Schritt für Sie sinnvoll ist.

Jeremy Joel León, Gründer und CEO von The Zone Media Jeremy Joel León Gründer & CEO Profil ansehen