Ein starkes Produkt, ein blinder Fleck in der Messung.
ECHOJAZZ aus Kriens fertigt Akustikpaneele, Raumtrennwände und Leuchten aus 100% recyceltem PET: Swiss Design, Cradle-to-Cradle-zertifiziert, 74 PET-Flaschen pro Quadratmeter. Die Käufer sind Architekten und Planer in der Schweiz und Europa, und die entscheiden nicht spontan: Der Kaufzyklus dauert drei Monate und länger, vom ersten Datenblatt-Download über die Muster-Bestellung bis zur Konfiguration fürs konkrete Projekt.
Als wir das gewachsene Konto übernahmen, war das grösste Problem nicht die Werbung, sondern die Messung: Nach der Umstellung des Cookie-Consents war ein grosser Teil der gemessenen Conversions schlicht verschwunden. Ein Konto, das seine eigenen Anfragen nicht mehr zählen kann, fliegt blind, egal wie gut die Kampagnen einmal waren. Genau dort haben wir angefangen.
Erst die Messung zurückholen, dann steuern.
Jede Interaktion zählt, wörtlich. Wir haben das Tracking neu aufgebaut: Anrufe, Click-to-E-Mail, Kontaktformulare, Datei-Downloads und der Produkt-Konfigurator laufen als eigene Conversions. Bei einem Produkt, dessen Käufer Zertifikate herunterladen und Muster bestellen, bevor sie je anrufen, sind genau diese Schritte die Währung, nicht der Klick.
Zwei Lead-Stufen statt ein Topf. Eine Muster-Anfrage ist ein früher Fühler, eine Konfiguration ist ein Projekt mit Absicht. Wir messen und bewerten beide getrennt, mit eigenen Kostenzielen pro Stufe. So wird ein Kaufzyklus von mehreren Monaten steuerbar, statt dass alles in einem Anfrage-Topf verschwimmt.
Steuern nach Befund, nicht nach Bauchgefühl. Die Daten zeigen zum Beispiel: Architekten recherchieren am Desktop und zu Bürozeiten, Mobile konvertiert kaum, also folgen die Gebote diesem Muster. Und als Trennwände und Leuchten besser konvertierten als erwartet, ist das Budget dorthin gewandert. Nischen-Keywords bleiben die Basis: projektspezifische Suchen statt Stöber-Begriffe.
Die Zahlen, die zählen.
Werte aus dem Kampagnen-Tracking (Stand Frühjahr/Sommer 2026), gerundet. Veröffentlicht mit Einverständnis des Kunden. Was eine Muster-Anfrage in Ihrer Branche kosten würde, rechnen wir Ihnen im Gespräch vor.
Was nicht funktioniert hat.
Auch das gehört zum Standard: Stöber-Begriffe, die zwar Klicks brachten, aber nie zu einer Muster-Anfrage führten, fliegen laufend raus, die Ausschlussliste wird wöchentlich gepflegt. Und die frühe Idee, beide Lead-Stufen über eine gemeinsame Kennzahl zu steuern, haben wir verworfen: Muster und Konfigurator sind unterschiedlich viel wert, also brauchen sie getrennte Kostenziele. Perfekt ist hier nichts, es wird nur jede Woche ein Stück präziser.
Mehr Beweise.
Finden wir es heraus.
20 Minuten Gespräch. Danach wissen Sie drei Dinge: wie viele Leute in Ihrer Region nach Ihrer Leistung suchen, wo Sie im Vergleich zur Konkurrenz stehen, und was realistisch drin liegt. Keine Pitch-Show, keine Verkaufs-PDF.
Wenn es passt, machen wir weiter. Wenn nicht, haben Sie trotzdem die Zahlen.
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